Herzsportgruppe Turnverein Elsenfeld Ansprechpartner: Ingbert Frankenberger Tel.: 09372/8954
Herzsport Elsenfeld
  Stabwechsel in der Abteilungsleitung: Ingbert Frankenberger übergibt an Heinz Ruppert Sehr   gut   besucht   war   die   Jahreshauptversammlung   am   12.   November   2015   im   Erlenbacher   "Bürgerkeller",   wusste   man   doch,   dass   ein Führungswechsel   auf   dem   Programm   stand.   Sowohl   der   bisherige   Abteilungsleiter   Ingbert   Frankenberger   als   auch   sein   Stellvertreter   Kurt Reis   waren   nämlich   nicht   mehr   für   eine   neue   Kandidatur   bereit.      Aber   auch   sie   wollten   einen   geordneten   Übergang   in   jüngere   Hände   und hatten   deshalb   schon   in   den   letzten   Monaten   in   Kontaktgesprächen   nach   geeigneten   Nachfolgern   gesucht.   Und   die   wurden   auch   gefunden und   von   der   Versammlung   gewählt:   Neuer   Abteilungsleiter   ist   Heinz   Ruppert,   sein   Stellvertreter   Horst   Semler.   In   ihren   Ämtern   bestätigt wurden   Karl   Robert   Leibmann   (Schriftführer),   Dietmar   Steger   (Verwalter   der   Finanzen)   und   die   Beisitzer   Irmgard   Aulbach   und   Helmut Weyland.      Für   den   in   die   Abteilungsleitung   wechselnden   bisherigen   Beisitzer   Heinz   Ruppert   und   die   nicht   mehr   kandidierende   Beisitzerin Barbara Tikart wurden neu Gerda Sudra und Ilona Baumgarten in das Führungsgremium berufen.   Dr.   Dieter   Meesmann   freute   sich   als   Vorsitzender   des   Wahlausschusses,   dass   der   Wahlvorgang   so   zügig   durchgeführt   werden   konnte.   Es sei   eine   gute   Sache,   dass   in   den   Reihen   der   Herzsportler   große   Bereitschaft   bestehe,   Verantwortung   für   die   Gemeinschaft   zu   übernehmen. Er   dankte   dem   scheidenden   Abteilungsleiter   für   sein   Engagement   zugunsten   der   Herzsportler,   das   ihm,   wie   er   wisse,   nicht   immer   leicht gemacht   worden   sei.      Er   persönlich   bedauere   das   Ausscheiden   sehr,   weil   ihn   mit   Frankenberger   viel   verbunden   habe.   Auch   Heinz   Ruppert würdigte   nach   seiner   Wahl   die   Arbeit   von   Ingbert   Frankenberger,   von   Kurt   Reis   und   von   Barbara   Tikart   in   der   Abteilungsleitung   und   dankte jeweils mit einem Weinpräsent. Ingbert Frankenberger händigte er zudem eine Ehrenurkunde aus. Vor    der    Neuwahl    bedankte    sich    Ingbert    Frankenberger    in    seinem    Jahresbericht    bei    den    Übungsleiterinnen    Anne    Maar,    Christiane Helmstetter-Schaubhut   und   Edelgard   Maatsch,   beim   Abteilungsarzt   Dr.   Huy   und   beim   "Mentor   der   Abteilung"   Dr.   Dieter   Meesmann   für   die gute   Zusammenarbeit   im   Berichtszeitraum.   An   die   Übungsleiterin   Heidi   Weber   richtete   er   ein   besonderes   Dankeschön   dafür,   dass   sie   sich habe   reaktivieren   lassen,   als   die   bis   dahin   reguläre   vierte   Übungsleiterin   Clarissa   Peick   Ende   Januar   2015   ohne   Angabe   von   Gründen   ihre Tätigkeit   eingestellt   und   ihre   Gruppe   fassungslos   zurückgelassen   habe.   Der   neuen   Abteilungsleitung   könne   er   nach   den   gemachten Erfahrungen   deshalb   heute   auch   nur   empfehlen,   das   Kapitel   "Clarissa"   zu   vergessen   und   sich   auf   die   neue   Übungsleiterin   zu   freuen,   die   im März/April   2016   ihre   Ausbildung   absolviere   und   danach   zur   Verfügung   stehe.   Bis   dahin   werde   zunächst   noch   Christiane   und   Heidi   im Wechsel, nach den Weihnachtsferien Heidi allein, die vierte Gruppe trainieren. Mit   "einem   weinenden   Auge"   verabschiedete   sich   Ingbert   Frankenberger   von   den   Mitgliedern   "seiner"   Abteilungsleitung.   Ihm   sei   es   wichtig festzuhalten,   dass   "Ihr   alle   mir   im   Gegensatz   zur   TVE-Vereinsführung   sehr   ans   Herz   gewachsen   seid   und   dass   von   Euch   mit   mir   zusammen viel   kompensiert   wurde,   was   vom   Mutterverein   unwürdig   bei   uns   Herzsportlern   angelandet   ist".   Es   habe   ihm   viel   Freude   gemacht,   mit   dem gesamten   Team   immer   wieder   harmonisch   zusammen   zu   arbeiten.   Da   werde   ihm   in   Zukunft   etwas   fehlen.   Frankenberger   brachte   seine Hoffnung   zum   Ausdruck,   dass   sich   das   Verhältnis   zwischen   der   TVE-Führung   und   der   Abteilung   Herzsport   durch   den   Wechsel   in   der Abteilungsleitung verbessern lässt und dass vor allem Offenheit, Gesprächsbereitschaft und Vertrauen zurückkehren werden. Seinen   Abgang   aus   der   Abteilungsleitung   nahm   Frankenberger   zum   Anlass,   auch   Dr.   Dieter   Meesmann,   "meinem   Mentor   und   ratgebenden Begleiter",   herzlichst   zu   danken.   Dr.   Meesmann   sei   ihm   während   seiner   gesamten   Amtszeit   immer   wieder   zur   Seite   gestanden,   wenn Problemlösungen   gefordert   waren.   In   den   letzten   Monaten   habe   er   sich   auch   als   Vermittler   versucht,   wenn   der   Gesprächsfaden   zwischen TVE-Vereinsführung   und   Abteilungsleitung   gerissen   sei.   Und   auch   Dr.   Meesmann   habe   erkennen   müssen,   dass   eine   Vermittlung   nur erfolgreich   laufen   könne,   wenn   beide   Seiten      bereit   seien,   mit   Verständnis   für   die   andere   Seite   aufeinander   zuzugehen.   Nicht   zuletzt   sei   es Dr.   Meesmann   wichtig   gewesen,   die   Erinnerung   an   die   Entwicklung   des   Elsenfelder   Herzsports   und   seine   Bedeutung   für   den   Verein   wach   zu halten, wenn immer ihm dies nötig erschien. Frankenberger   sprach   danach   in   seinem   Jahresbericht   das   Thema   "Krankenkassen   als   Leistungsträger"   an.   Er   ermutigte   die   Herzsportler, den   Weg   zu   Hausarzt   und   Krankenkasse   nicht   zu   scheuen   und   bei Ablauf   der   finanziellen   Förderung   unbedingt   einen   Neuantrag   zu   stellen. Man   habe   in   den   letzten   Jahren   gesehen,   dass   die   meisten   Krankenkassen   begriffen   hätten,   dass   Prävention   gefördert   werden   müsse   und dass   einer   ärztlichen   Verordnung   ein   höherer   Stellenwert   einzuräumen   sei   als   beispielsweise   Trainingseinheiten   in   Fitnessstudios,   zu   denen manche   Kassen   freiwillig   Zuschüsse   gewähren.   Kritisch   äußerte   sich   Frankenberger   über   den   "Medizinischen   Dienst",   der   von   manchen Krankenkassen   gutachtlich   eingeschaltet   werde.   Es   sei   schlechter   Stil,   wenn   dieser   Dienstleister   fortsetzende   Förderungen   bereits   am Schreibtisch   ablehne,   ohne   den   Betroffenen   überhaupt   zu   kontaktieren.   Die   Krankenkasse   lehne   sich   dann   zurück   und   berufe   sich   auf   ein solches   "Gutachten",   das   diesen   Namen   nicht   verdiene.   Einen   solchen   Vorgang   habe   es   erst   wieder   im   laufenden   Jahr   gegeben.   Hier   sei dann   sowohl   eine   Eingabe   bei   der   Münchner   Zentrale   der   betreffenden   Krankenkasse   als   auch   ein   fundierter   Widerspruch,   bei   der   man   die Psyche   eines   über   80jährigen   in   den   Mittelpunkt   gestellt   habe,   ohne   Erfolg   geblieben.   Wenn   man   das   sehe   könne   er   nur   an   die   neue Abteilungsleitung   appellieren,   sich   nicht   entmutigen   zu   lassen   und   in   neuen   Ablehnungsfällen   über   Widersprüche   Krankenkassen   hin   zu vernünftigen   Entscheidungen   zu   drängen.   Derzeit,   so   Frankenberger,   würden   die   Übungsstunden   von   nur   53   %   der   aktiven   Herzsportler noch durch Krankenkassen bzw. Reha gefördert, im Vorjahr seien das noch 66 % gewesen. Frankenberger   ließ   danach   das   Gemeinschaftsprogramm   des   Berichtszeitraumes   Revue   passieren.   Er   erinnerte   an   die   Frühjahrswanderung zum   Neustädter   Hof,   die   Tagesfahrt   nach   Ahrweiler   und   Maria   Laach,   die   Grillwanderung   in   der   Königswaldanlage   Mömlingen   und   die Herbstwanderung über den "Besinnungsweg" in Leidersbach. Bei   einem   ehrenden   Totengedenken   gedachte   die   Versammlung   der   im   Berichtszeitraum   verstorbenen   Herzsportler   Johann   Jäger,   Robert Heider, Manfred Haas, Rudolf Brand und Rudi Winkel. 135   Mitglieder   stark,   so   Frankenberger,   sei   die   Abteilung   Herzsport   des   TVE   vor   einem   Jahr   gewesen.   Die   fünf   Todesfälle   hätten   auf   130 Mitglieder   reduziert;   Zu-   und   Abgänge   hätten   sich   mit   jeweils   16   ausgeglichen.   Bei   den   Austritten   handele   es   sich   zumeist   um   betagte Mitglieder,   die   früher   aktiv   an   den   Übungsstunden   teilgenommen   hätten,   die   es   aber   und   das   nun   oft   schon   seit   vielen   Jahren   aus gesundheitlichen    Gründen    nicht    mehr    könnten.    91    der    Mitglieder    seien    noch    aktiv,    67    Männer    und    24    Frauen.    Mit    den    Zahlen    zur Altersstruktur   machte   Frankenberger   deutlich,   dass   nur   wenige   Mitglieder   die   50   Jahre   noch   nicht   erreicht   haben,   die   Ältesten   aber   schon die 80 Jahre überschritten hätten. Die   Herzsport-homepage   bezeichnete   Frankenberger   als   ein   Muss   in   heutiger   Zeit.   Sie   jeweils   aktuell   zu   halten   sei   eine Aufgabe   gewesen, die   er   bislang   gerne   zusammen   mit   Karl   Robert   Leibmann   wahrgenommen   habe.   Wenn   er   sich   nun   auch   von   dieser   Aufgabe   zurückziehe, heiße   das   für   ihn,   ein   ganz   herzliches   Dankeschön   an   Karl   Robert   zu   richten.   Man   habe   sich   gemeinsam   gefreut,   wenn   sich   Änderungen problemlos   einstellen   ließen,   man   habe   aber   auch   den   Computer   beschimpft,   wenn   er   nicht   das   umgesetzt   habe   was   man   wollte.   Bei   Karl Robert   wisse   er,   dass   die Aufgabe   in   guten   Händen   bleibe.   Und   er   sei   sich   auch   sicher,   dass   Karl   Robert   einen   neuen Adjutanten   finde,   mit dem sich die Arbeit bestens fortsetzen lasse. Frankenberger   beendete   seinen   Bericht   mit   einer   Einladung   an   alle   Herzsportler,   an   der   traditionellen   vorweihnachtlichen   Feier   am   3. Adventssonntag teilzunehmen, die wieder im schönen Ambiente der "Güterhalle" in Wörth stattfinde. Zur   bevorstehenden   Neuwahl   stellte   er   abschließend   noch   fest,   dass   nach   Ziffer   8   der   Abteilungsordnung   festzustellen   sei,   wie   viele Beisitzer   der Abteilungsleitung   angehören   sollen.   Helmut   Weyland   empfiehlt,   es   bei   vier   Beisitzern   so   wie   bisher   zu   belassen.   Wenn   sich   bei der   Wahl   nur   drei   Beisitzer   finden   ließen,   könne   man   ja   dann   später   auch   noch   aufstocken.   Der   Vorschlag   wird   von   der   Versammlung angenommen.   Dietmar   Steger,   Verwalter   der   Finanzen,   berichtet   der   Versammlung   nachfolgend      über   die   Bewegungen   auf   dem   Abteilungskonto.   Helmut Weyland   bestätigt   der   Versammlung,   dass   die   Kassenführung   von   Dietmar   Steger   einwandfrei   gelaufen   sei   und   man   in   Steger   einen   guten Mann am richtigen Platz habe. Nach   der   Neuwahl   gratulierte   Ingbert   Frankenberger   seinem   Nachfolger   Heinz   Ruppert   und   wünschte   ihm   und   der   neuen   Abteilungsleitung eine   glückliche   Hand.   Heinz   Ruppert   übernahm   die   Sitzungsleitung   und   befragte   die   Versammlung,   ob   Anträge   gestellt   oder   Wünsche angetragen würden. Das war nicht der Fall, so dass Heinz Ruppert gegen 20:30 Uhr die Sitzung schließen konnte. Im Anschluss zeigte Heinz Ruppert noch Fotos aus dem Verlauf des letzten Jahres .zurück
Herzsportgruppen Turnverein Elsenfeld Abteilungsleiter: Heinz Ruppert Tel.: 09372 / 65 09
Übungsstunden: montags: 18:30 bis 20:00 Uhr dienstags: 19:30 bis 21:00 Uhr