Herzsportgruppe Turnverein Elsenfeld Ansprechpartner: Ingbert Frankenberger Tel.: 09372/8954
Herzsport Elsenfeld
  Jahreshauptversammlung 2012 Freitag,   16.   November   2012,   19   Uhr:   Zur   Jahreshauptversammlung   der   Abteilung   "Herzsport"   finden   sich   21   Mitglieder   im   Erlenbacher "Bürgerkeller"   ein.   Das   ist   nahezu   ein   Viertel   der   aktiven   Herzsportler.   Kein   schlechter   Besuch,   wenn   man   mit   den   Zahlen   auf   den Anwesenheitslisten   großer   Vereine   vergleicht,   die   prozentuell   zur   Mitgliederzahl   weit   weniger   Menschen   zu   einer   solchen,   eigentlich   doch immer   "recht   trockenen"   Veranstaltung   bewegen   können.   Und   eine   Neuwahl   der Abteilungsleitung,   die   stärker   ziehen   sollte,   stand   ja   diesmal nicht auf dem Programm. Abteilungsleiter    Ingbert    Frankenberger    machte    zunächst    darauf    aufmerksam,    dass    ein    Beisitzer    aus    der    Abteilungsleitung    seine Mitgliedschaft   im   TV   "Elsava"   nach   den   Sommerferien   aufgekündigt   habe.   Er   sei   dafür,   diese   Stelle   bis   zur   nächstjährigen   Neuwahl   wieder zu   besetzen,   wenn   eine   Interessensbekundung   komme,   die   die   Unterstützung   der   heutigen   Versammlung   finde.   Sie   kam:   In   die   vakant gewordene Stelle tritt auf Dauer eines Jahres Heinz Ruppert, Erlenbach, ein. In    seinem    Jahresrückblick    berichtete    Frankenberger,    dass    es    seit    der    Jahreshauptversammlung    2011    weder    Auffälligkeiten    noch Besonderheiten   im   sportlichen   Übungsbetrieb   gegeben   habe.   Bei   Dr.   Huy   und   den   vier   Übungsleiterinnen   sei   man   wieder   in   besten   Händen gewesen.   In   den   Dank   dafür   schloss   er   auch   alle   Mitglieder   der Abteilungsleitung   ein.   "Wir   sind   ein   harmonisch   arbeitendes   Team,   dem   das Wohlbefinden   aller   Herzsportler   des   TV   "Elsava"   sehr   am   Herzen   liegt"   war   sein   Renommee. Als   die   zwei   Schwerpunkte,   mit   denen   sich   die Abteilungsleitung    beschäftigt    habe,    nannte    Frankenberger,    "unseren    Leuten    die    Teilnahme    am    Herzsport    zu    sichern,    auch    wenn Leistungsträger   -   in   der   Regel   die   Krankenkassen   -   Schwierigkeiten   machen"   und   die   Organisation   von   Gemeinschaftsveranstaltungen,   über die   sich   die   Herzsportler   der   vier   Gruppen   zusammenführen   lassen.   Und   da   erinnerte   er   gleich   an   die   vorjährige   Adventsfeier,   den   Vortrag von   Chefarzt   Dr.   Große   Meininghaus   im   Erlenbacher   Krankenhaus,   die   abendliche   Besichtigung   des   Main-Echo   in   Aschaffenburg,   die Rundfahrt    über    den    Frankfurter    Flughafen,    die    traditionelle    "Grillwanderung"    in    Mömlingen,    die    Wanderung    von    Volkersbrunn    zum Heimathenhof   und   die   Herbstwanderung   zum   Marienhof   Niedernberg,   wo   der   junge   Chef   Christoph   Fecher   in   sehr   informativer   Weise   seine Biogasanlage   vorgestellt   habe.   "Wenn   wir   genügend   Gülle   und   Mais   hätten,   könnten   wir   jetzt   selbst   Biogas   erzeugen"   bekräftigte   er   das hohe Lob an die Informationsfreude von Fecher. Beim   Totengedenken   erinnerte   Frankenberger   an   den   im   April   verstorbenen   Adolf   Heilmann   aus   Kleinwallstadt,   der   über   lange   Jahre   als Kassenverwalter auch Mitglied der Abteilungsleitung gewesen ist. 123   Mitglieder   hat   die Abteilung   "Herzsport"   des   TV   "Elsava"   am   heutigen   Tag,   teilte   Frankenberger   danach   den   Versammlungsteilnehmern mit.   Von   ihnen   seien   im   Berichtszeitraum   (18.11.2011   -   16.11.2012)   85   aktiv   gewesen,   56   Männer   und   29   Frauen.   Der   Jüngste   habe   seinen 50.   Geburtstag   noch   vor   sich,   3   Teilnehmer   hätten   den   80.   Geburtstag   bereits   gefeiert.   Die   meisten   der   aktiven   Herzsportler   befänden   sich im Alter zwischen 70 und 80 Jahren, überwiegend in der unteren Hälfte. Als   äußerst   bedauerlich   bezeichnete   es   Ingbert   Frankenberger,   dass   im   Berichtszeitraum   17   der   aktiven   Mitglieder   aus   der   Förderung   durch die   Krankenkassen   gefallen   sind.   Nur   noch   47   %   seien   es,   bei   denen   derzeit   eine   Kostenübernahme   laufe.   Vor   einem   Jahr   seien   das   noch knapp   70   %   gewesen.   Für   ihn   sei   es   unverständlich,   dass   die   Krankenkassen,   bei   denen   nach   Medienberichten   sehr   viel   Geld   liege,   im Bereich   der   gesundheitlichen   Prävention   knausern.   Es   wäre   an   der   Zeit,   dass   hier   mehr   getan   wird.   Die   Bereitschaft   von   Menschen,   sich gesundheitlich    zu    stabilisieren    müsse    anerkannt    und    belohnt    werden.    Von    manchen    Krankenkassen    höre    man,    dass    sie    neuerdings Angebote   zu   Präventiv-Programmen   machen.   Die   Herzsportler   habe   man   da   aber   wohl   nicht   im Auge,   was   er   nicht   verstehe.   Frankenberger bot   an,   bei   neuen Ablehnungen   von   Kostenübernahmen   den   Herzsportlern   die   Widersprüche   zu   formulieren,   was   notwendig   mache,   dass   sie sich   die   Ablehnung   auch   über   einen   Bescheid   bestätigen   lassen.   Und   den   Herzsportlern,   die   dennoch   aus   der   Kostenerstattung   fallen, versicherte   Frankenberger,   dass   dies   für   sie   nicht   das   Aus   im   Herzsport   bedeute.   "Wir   fangen   auf   und   halten   die   Kameradschaft   innerhalb unserer   Gruppen   weiter   aufrecht,   weil   es   uns   wichtig   ist,   gerade   dann   ein   Zeichen   der   Menschlichkeit   und   der   Solidarität   zu   setzen,   wenn Kostenträger   sich   darüber   hinwegsetzen   und   die   finanzielle   Hilfe   verweigern".   Da   habe   man   mit   einer   Regelung   vorgesorgt,   die   auf   der   Basis stehe,   "weiter   zu   fördern   ohne   groß   zu   fordern".   Kritische   Worte   richtete   Frankenberger   auch   an   die   Herz-LAG   in   Bernried,   den   Dachverband der   bayerischen   Herzsportgruppen.   "Er   zeigt   nicht   die   Stärke,   die   ich   mir   wünsche,   denn   Erfolge,   die   von   dort   gemeldet   worden   sind,   haben in der Praxis nicht das gehalten, was angekündigt und versprochen war!" Nach Hinweisen auf die neugestaltete homepage der Herzsportabteilung stellte Frankenberger ein neues Gemeinschaftsprogramm vor: 16. Dezember 2012: Weihnachtsfeier im Weingut Wengerter, Röllfeld. 13. April 2013: Frühjahrswanderung von Schippach über das Kloster Himmelthal zur Geisheckenmühle in Eschau 12.   Juni   2013:   Zugfahrt   mit   dem   Bayernticket   zum   "Weltkulturerbe"   Bamberg;   nach   den   Führungen   Abschluss   im   Brauereiausschank Schlenkerla, 20. Juli 2013: Traditionelle "Grillwanderung" auf neuer Laufstrecke in Mömlingen.   Angedacht,    so    Frankenberger,    ist    auch    eine    Schneewanderung    "auf    der    Trasse    der    früheren    Spessartbahn"    von    Hobbach    nach Heimbuchenthal   (Durchführung   bzw.   Termin   bestimmt   die   Witterung).   Im   Zeitraum   Februar-März   2013   organisiere   die   Abteilungsleitung zudem den Vortrag eines Apothekers. Und für den Herbst habe man eine Wanderung entlang des Mainbogens in Erlenbach in der Planung. Der   Bericht   über   die   Jahreshauptversammlung   2011   wurde   von   Karl   Robert   Leibmann   verlesen   und   anerkannt.   Den   Finanzbericht   erstattete Dietmar    Steger    detailliert    in    den    Posten.    Kassenprüfer    Helmut    Weyland    bestätigte    Steger    eine    sehr    ordentliche    und    transparente Wahrnehmung seiner Aufgabe. In   der   Diskussion   hielt   es   Dr.   Dieter   Meesmann   für   eine   gute   Idee,   nach   den   Vorträgen   durch   Ärzte   auch   einmal   einen Apotheker   einzuladen. Er   könne   danach   nur   anraten,   in   dieser   Richtung   weiter   zu   gehen.   Und   da   sei   es   sicher   sehr   interessant,   den   kompetenten   Mann   einer Krankenkasse    in    eine    Versammlung    zu    bitten    und    mit    ihm    die    bestehenden    diversen   Anschauungen    zur    finanziellen    Förderung    des Herzsports   zu   diskutieren.   Abteilungsleiter   Frankenberger   bezeichnete   diese   Anregung   als   sehr   gut.   Er   versprach,   einen   entsprechenden Kontakt zu knüpfen. Auf   Einladung   referierte   nach   der   Jahreshauptversammlung   Kriminalhauptkommissar   Wolfgang   Pfarr   von   der   Kripo   Aschaffenburg   zum Thema   "Sicherheit   im   Alter".   Pfarr   schilderte   neue   Betrugsversuche   in   der   Region   und   unterstützte   sie   mit   Kurzfilmen,   die   entsprechende Situationen   aufzeigen.   Er   riet   generell   zur   Vorsicht,   wenn   Fremde   versuchen,   Kontakt   zu   knüpfen,   um   gegebenenfalls   eine   individuelle Situation auszuspähen. Im Zweifelsfall sollte die Kripo immer Anlaufstelle sein. zurück
Herzsportgruppen Turnverein Elsenfeld Abteilungsleiter: Heinz Ruppert Tel.: 09372 / 65 09
Übungsstunden: montags: 18:30 bis 20:00 Uhr dienstags: 19:30 bis 21:00 Uhr