Jahresausflug am 15.06.2016 Nach   dem   die   Herzsportler,   Ehepartner   und   Gäste   im   Bus   Platz   genommen   hatten,   begrüßte   ich   als   unser   Abteilungsleiter   alle   recht   herzlich.   Ich wünschte   uns   einen   schönen   Tag,   viele   interessante   Eindrücke,   recht   viel   Spaß   und   vor   allem,   dass   das   Wetter   mitspielen   sollte.   Leider   waren   die Wetterprognosen   aus   dem   Internet   nicht   die   Besten.   Nun   wurden   wir   auch   von   unserem   Busfahrer   Marco   Berninger   begrüßt   und   auf   einige Sicherheitshinweise    aufmerksam    gemacht.    Nach    dem    austeilen    der    Speisekarten    für    die    Teilnehmer    mit    dem    Hinweis,    dass    jeder    sich    sein ausgesuchtes   Mittagessen   merken   oder   aufnotieren   sollte.   Ich   ging   dann   durch   den   Bus   und   notierte   die   gemerkten   Essen   auf   meiner   Speisekarte; denn das Ergebnis musste bis 10.00 Uhr im Gasthaus zur Krone in Tann gemeldet werden. Leider   hat   so   eine   Fahrt   auch   ihren   Preis:   25   €/Person.   Und   diesen   sammelte   unser   Kassier   Dietmar   Steger   bei   seinem   Rundgang   im   Bus   ein.   Unser Bus   hatte   die   Kapazität   von   50   Personen.   Durch   rechtzeitige   Absagen   waren   wir   bei   48   Personen.   Wir   konnten   leider   keine   neuen   Teilnehmer   mehr finden. Dann blieben leider noch 2 Personen bei der Abfahrt fern. So waren wir bei 46 Teilnehmern gelandet. Die   Gedenkstätte   „Point Alpha“   an   der   innerdeutschen   Grenze   war   unser   erstes      Ziel.   Marco   war   gut   gefahren,   so   waren   wir   knapp   ½   Stunde   früher   an unserem Ziel angekommen. Dietmar und ich erledigten das mit den Eintrittskarten. Wir hatten noch Zeit und machten noch unsere Gruppenbilder. In   2   Gruppen   wurden   wir   durch   die   historische   Anlage   des   Kalten   Krieges   geführt.   Beide   Führungspersonen   erzählten,   zeigten   und   erklärten   uns   die brisante    Lage    und        die    Vorkommnisse    an    diesem    Grenzabschnitt.    Die    Breite    des    Grenzstreifen,    die    Zäune,    die    Hindernisse    und    die    Selbst- schussanlagen,   das   alles   sollte   zum   Schutz   der   ehemaligen   DDR   beigetragen   haben.   Es   zeigte   uns   die   Unmenschlichkeit   der   Grenze,   die   vierzig Jahre   lang   Deutschland,   Europa   und   die   Welt   teilte.   In   der   Ausstellung   waren   auch   die   Mechanismen   des   Unterdrückungsapparates   zu   sehen   und eine   multimediale   Ausstellung   diente   auch   der   Erinnerung   an   die   friedliche   Revolution,   welche   die   SED   –   Diktatur   beendete.   Nähere   Informationen unter  www Pointalpha.com. Mein   persönlicher   Eindruck:   Leider   -   muss   ich   sagen   -   habe   ich   vor   unserem   Besuch   hier   sehr   wenig über   die   innerdeutsche   Grenze   oder   gar   über   den   „Point   Alpha”„   diesen   strategischen   Stützpunkt, gewusst.   Ich   glaube,   viele   Menschen   in   Deutschland   auch   nicht   und   bei   Gesprächen   mit   unseren Teilnehmern habe ich auch das Gleiche festgestellt. Deshalb     finde     ich     es     sehr     gut,     dass     viele Schulklassen,    auch    Jungfeuerwehren,    Pfadfinder und   Messdiener   hierhehr   kommen,   in   der   Jugend- herberge   übernachten   können   und   sich   die   inner- deutsche   Geschichte   vor   Ort   ansehen,   diskutieren und   somit   weiter   in   die   Öffentlichkeit   tragen.   Was noch    erstaunlich    war,    das    war    der    Grenzverlauf, verwinkelt,   versetzt   eben   total   unübersichtlich.   Was bei   früheren   Fluchtversuchen   oft   dazu   führte,   dass   man   meinte,   man   sei   im   Westen   aber   in   Wirklichkeit   war   man   durch   den   unübersichtlichen Grenzverlauf noch oder schon wieder im Osten. Fazit:   Unser   Ziel   „   Point Alpha”   ist   und   war   sehenswert,   beeindruckend   schmerzlich   und   doch   hat   sich   alles   durch   die   friedliche   Revolution   zum   Guten gewendet, „Gott sei Dank“! Pünktlich   zur   geplanten Abfahrtszeit   ging   es   weiter   zum   Mittagessen   nach   Tann.   Jeder   hatte   jetzt   schon   so   richtig   Hunger.   Noch   trocken   kamen   wir   in der   Krone   an,   wo   für   uns   reserviert   war.   Ruckzuck   waren   die   Tische   besetzt   und   es   ging   recht   flott   los.   Erstmal   mit   den   Getränken   zufrieden   gestellt, kamen   dann   die   bestellten   Speisen.   Während   des   Essens   ging   ein   heftiger   Regenschauer   nieder,   Gott   sei   Dank   -   wir   waren   im Trockenen.   Ich   glaube, es   hat   jedem   geschmeckt   und   jeder   war   zufrieden.   Der   Zeitplan   zeigte   auf   es   geht   los.   Es   war   an   der   Zeit,   weiter   zu   fahren.   Es   regnete   noch,   ich   ging hoch zum Busparkplatz und überredete Marco, dass er mit dem Bus in die Innenstadt fahren sollte, um uns vor der Krone einsteigen zu lassen. Es   klappte   auch   ganz   gut,   der   Regen   hörte   etwas   auf   und   weiter   ging   es   Richtung   „Rotes   Moor“   und   ins neue   NABU   -   Haus.   Im   leichten   Regen   angekommen,   teilte   sich   wieder   unsere   Mannschaft.   Ein   Teil   blieb im   Cafe   des   NABU   –   Hauses   und   genoss   den   guten   Kaffee   und   die   schönen,   guten   und   großen   Kuchen- stücke.   Eine   andere   Truppe   ging   mit   Regenschirm   bewaffnet   über   die   Strasse   in   den   Bereich   des   „Roten Moores“.   Leider   sorgte   der   Regen   nicht   für   das   optimale   Vergnügen.   Es   war   aber   doch   schön.   Obwohl nass,   kamen   wir   hinten   an   dem   Aussichtsturm   an. Hier   schauten   wir   uns   die   Landschaft   des   Roten Moores   an   und   machten   dann   anschließend   unten vorm    Turm    noch    einige    Gruppenbilder    mit    den „Hartgesottenen“. Zurück zum NABU-Haus, gab es auch für uns jetzt Kaffee und den guten Kuchen, einfach lecker. Planmäßig   ging   es   weiter,   hoch   zum   Kloster   Kreuzberg,   dem   heiligen Berg   der   Franken.   Hier   hatte   jeder   noch   genügend   Zeit   um   einiges   zu unternehmen.   Einige   gingen   hoch   zu   den   3   Kreuzen,   andere   gleich   in   die Gaststube,   andere   in   die   Gebetskapelle   und   brannten   Kerzen   an   und gingen dann in die Kirche zum Beten und um zum Schauen. Jetzt   aber   ab   in   die   Gaststätte.   Vesper,   Bier,   Limo   usw.,   alles   was   das Herz   begehrt.   Das   Bier   schmeckte,   der   Grill   -   Haxe   und   die   anderen Leckereien   auch.   Ich   glaube,   es   war   ein   gelungener   Abschluss   hier   im Kloster Kreuzberg. Auf   vielfachen   Wunsch   wurde   die   Abfahrt   etwas   vorverlegt.   Im   Großen und Ganzen hat es auch funktioniert. Als   Abteilungsleiter   muss   ich   Euch   nun   loben,   es   war   alles   friedlich,   alle waren   pünktlich,   es   gab   keine   Verzögerungen.   Somit   war   dieser   Ausflug in die Rhön ein voller Erfolg. Auf   der   Heimfahrt   machte   ich   dann   auf   unsere   Grillwanderung   am   23.Juli 2016    um    10.00    Uhr    in    Mömlingen        auf    dem    Hundedressurplatz    auf- merksam. Ich   bedankte   mich   bei   unserem   Fahrer   Marco   für   die   gute,   sichere   Fahrt   und   verabschiedete   mich   bei   unseren   Teilnehmern   und   wünschte   weiterhin alles Gute und einen guten Nachhauseweg. Fazit   meines   1. Ausflug   als   neuer Abteilungsleiter:   Er   erforderte   schon   viel Arbeit,   Vorbereitung, Absprache,   Telefonate   und   Gespräche.   Dies   ist   alles ein großer Zeitaufwand. Ich möchte mich hiermit bei allen, die mich dabei mit Rat und Tat unterstützt haben, recht herzlich bedanken. In diesem Sinn alles Gute unseren Herzsportlern des TVE. Euer Abteilungsleiter Heinz Ruppert Archiv
Herzsportgruppen Turnverein Elsenfeld Abteilungsleiter: Heinz Ruppert Tel.: 09372 / 65 09
Übungsstunden: montags: 18:30 bis 20:00 Uhr dienstags: 19:30 bis 21:00 Uhr
Herzsport Elsenfeld