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  Deutsche Herzstiftung: Rotwein senkt das Infarkt-Risiko Maßvolles   Trinken   von   Rotwein   kann   die   Gefahr   von   Herzinfarkten   mindern.   Allerdings   kann   ein   Positiveffekt   nur   erreicht   werden,   wenn   eine   geringe Dosis   pro   Tag   nicht   überschritten   wird.   Denn   Alkoholgenuss   ist   insgesamt   als   schädlich   für   das   Herz-Kreislauf-System   zu   betrachten.   Der   moderate Rotweingenuss   kann   nach   Meinung   der   Deutschen   Herzstiftung   in   Frankfurt   am   Main   vor   Verkalkungen   der   Blutgefäße   schützen   und   sogar   hohe Cholesterinwerte   senken.   Die   Kardiologen   berufen   sich   dabei   auf   aktuelle   wissenschaftliche   Studien,   die   einen   empirischen   Zusammenhang   zwischen Rotwein und einem geminderten Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen feststellten. Nur geringe Mengen gelten als gesundheitsfördernd "Viel   hilft   nicht   viel",   denn   es   kommt   auf   die   tägliche   Dosis   an.   Manch   einer   glaubt,   eine   ganze   Flasche   Rotwein   am   Tag   schütze   umso   mehr   vor   einem Herzinfarkt.   "Das   stimmt   in   keinem   Fall",   sagen   Ärzte.   Denn   das   Nervengift   Alkohol   erhöht   im   besonderen   Maße   das   Risiko   für   Herz-Kreislauf- Krankheiten. Aber:   Ein   moderater   Verzehr   von   höchstens   einem   bis   zwei   Gläsern   Rotwein   kann   vor   Kalkablagerungen   in   den   Blutgefäßen   schützen.   In minimalen     Dosen     hilft     der     Rebensaft,     Verkalkungen     in     den    Arterien     vorzubeugen,     sagt     Dr.     med.    Thomas     Meinertz,     Herzspezialist     und Vorstandsvorsitzender   der   Deutschen   Herzstiftung.   "Die Antioxidantien   im   Wein   verlangsamen   den Abbau   von   Stickstoffmonoxid   im   Blut".   Durch   diesen Effekt   kommt   es   seltener   zu   gefährlichen Ablagerungen,   die   für   eine   Verengung   der   Gefäße   verantwortlich   sind.   Sind   die   Bahnen   verengt,   spüren   viele Patienten   Thoraxschmerzen   und   Herzschmerzen,   die   sich   oft   als   Vorboten   eines   Infarkts   ankündigen.   Sind   die   Arterien   verstopft,   kommt   es   zum lebensgefährlichen Herzinfarkt. Fast die Hälfte aller Betroffenen überleben eine solche Herzattacke nicht. Rotwein senkt schlechte Cholesterinwerte Der   rote   Wein   kann   auch   die   Blutfettwerte   beim   Menschen   positiv   verändern.   LDL-Cholesterin   im   Blut   ist   mitverantwortlich   für   Verkalkungen   der Arterien.   Ein   weiterer   Effekt:   Der Alkohol   verdünnt   nach Aussagen   des   Mediziners   das   Blut   mehr   als   andere   Substanzen.   Es   tritt   nach   dem   Konsum   ein erhöhter   Blutfluss   ein,   dadurch   werden   "die   Innenwände   der   Gefäße   langsam   geweitet   und   elastischer",   erklärt   der   Kardiologe.   Auch   durch   diesen Prozess wird das Herzinfarkt-Risiko signifikant gesenkt. Geringere Positiveffekte auch bei anderen Getränken Während   die   meisten   Studien   vor   allem   die   Wirkungsweisen   von   Rotwein   untersuchten,   gibt   es   auch   Hinweise   darauf,   dass   ein   moderater   Genuss   von Weißwein   und   Bier   ebenfalls   gesundheitsfördernd   ist.   Allerdings   ist   bei   beiden   Getränken   der   positive   Nebeneffekt   nicht   ganz   so   stark   ausgeprägt   wie bei   Rotwein.   Bier   und   Weißwein   enthalten   einen   hohen Anteil   an   Flavonoiden,   die   Entzündungsprozesse   hemmen   können   und   sich   demnach   ebenfalls positiv aufs Herz auswirken.   Studie aus Frankreich bestätigt wertvolle Eigenschaften Der   Experte   der   Herzstiftung   bezieht   sich   bei   seinen   Angaben   auf   Forschungsarbeiten,   die   das   Auftreten   von   Infarkten   in   Nord-   und   Südfrankreich untersucht    haben.    Zwischen    den    Regionen    konnten    Wissenschaftler    einen    enormen    Unterschied    feststellen.    Im    Süden    Frankreichs    leiden    die Menschen   deutlich   weniger   an   Herzkrankheiten   als   im   Norden,   berichtet   Meinertz.   In   der   Bretagne   und   der   Normandie   werde   im   Schnitt   mehr Hochprozentiges   konsumiert.   An   der   Mittelmeerküste   und   in   der   Provence   trinken   die   Menschen   meist   mehr   Rotwein   als   anderswo.   Trotz   der   eher fetthaltigen Speisen scheint der Wein, der traditionell meist zum Essen getrunken wird, eine förderliche Wirkung zu erzeugen. Richtwerte sollten nicht überschritten werden Bleibt die Frage nach der Menge Laut   des   Experten   gilt   für   Männer   die   Höchstmenge   von   20   Gramm   Alkohol   pro   24   Stunden.   Zum   Vergleich:   Das   entspricht   zwei   kleinen   Gläsern Rotwein.   Durch   die   etwas   andere   körperliche   Beschaffenheit   sollten   Frauen   nur   10   Gramm,   also   ein   Glas   Rotwein   trinken.   Bei   Bier   ist   die   Menge   laut gängiger   Meinung   mit   0,5   Liter   noch   angemessen,   bei   Frauen   liegt   die   Höchstmenge   bei   0,25   Liter   pro   Tag. Allerdings,   so   betont   der Arzt,   sind   das   nur Richtwerte,   die   nicht   immer   und   für   jeden   gelten.   Wird Alkohol   in   der   Regel   schlecht   vertragen,   so   ist   die   angegebene   Menge   schon   zu   viel.   Daher   lautet die   Devise:   "Man   muss   nicht   Rotwein   trinken,   um   gesund   zu   bleiben.",   wie   der   Herzarzt   betonte.   Vor   allem   Patienten   mit   Nierenerkrankungen,   Diabetes sowie   Schwangere   sollten   sich   an   das   strikte   Alkoholverbot   halten.   Schließlich   ist   Alkohol   ein   Nervengift,   das   dem   Organismus   schweren   Schaden zufügen kann. Der   Zeitpunkt   für   ein   Glas   Rotwein   sollte   richtig   gewählt   sein. Am   Besten   sei   es   "Wein   am Abend   zu   trinken,   empfiehlt   Meinertz.   Das   wirke   entspannend und passe gut zu einem gesunden Salat.   Veröffentlichung im Internet-Fachportal "Naturheilkunde & Naturheilverfahren, datiert unterm 2.4.2012 zurück
Herzsportgruppen Turnverein Elsenfeld Abteilungsleiter: Heinz Ruppert Tel.: 09372 / 65 09
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