Startseite
Startseite
zu
Herzsportler auf Erkundungstour in Alt-Wörth und im Schifffahrtsmuseum. Am   01.April   2017   (das   ist   kein   Aprilscherz)   trafen   sich   die   Herzsportler   des   TV   Elsenfeld      um   10:00   Uhr   auf   dem   Parkplatz   an   der Mainbrücke   in   Erlenbach.   Heinz   Ruppert   begrüßte   bei   herrlichem   Frühlingswetter   die   Teilnehmer   recht   herzlich   und   gab   nochmals   den Ablauf bekannt. Nach der Überquerung der Mainbrücke machten wir ein Gruppenbild am Treppenabgang zum Hochwasserdamm. Am       Tannenturm       trafen       wir       Herrn       Rudi       Bauer       (den Seniorenbeauftragten   der   Stadt   Wörth,   Er   war   dann   unser   Führer durch   das   Schifffahrtsmuseum).   Er   begrüßte   uns   und   fragte,   ob   wir hoch   auf   die Aussichtsplattform   des   Tannenturms   möchten.   Ja   gern! Einige   von   uns   begaben   sich   in   den   Turm   und   stiegen   die   steilen, neu    angefertigten    Metallstufen    hinauf    auf    die    Turmspitze.    Ein herrlicher   Rundblick   hinüber   nach   Erlenbach,   auf   die   Werft,   den Hohberg,   Wörth   und   die   Mainanlage   entlohnte   das   anstrengende Treppensteigen. Nun   gingen   wir   durch   ein   Schutztor   der   Hochwasserschutzmauer. Hier    erzählte        uns    Herr    Bauer    die    Geschichte    von    Wörth    aus früheren   Zeiten.   Die   Stadtmauer   und   der   Tannenturm   wurden   im   15. Jahrhundert    erbaut.    Weiter    erfuhren    wir    Neues    über    die    vielen Hochwasserstände   und   die   Schäden   an   den   Altstadthäusern,   den Neubau   des   Hochwasserschutzes   und   wie   effektiv   und   schnell   die Tore in der Mauer geschlossen werden können. Jetzt   gingen   wir   zum   Alten   Rathaus,   das   im   16.   Jahrhundert   erbaut   wurde.   Markant   waren auch   hier   die   vielen   Hochwassermarken,   die   angebracht   waren.   Kaum   vorstellbar,   wie gewaltig damals die Hochwasser waren. Das     Alte     Rathaus     ist     ein     Fachwerkgebäude     mit     Glockentürmchen,     ein     wahres Schmuckstück.   Herr   Bauer   schloss   für   uns   das   große   Tor   auf   und   führte   uns   in   den   ersten Stock.     Hier     empfing     uns     der     prächtige     Sitzungssaal     mit     seiner     beeindruckenden Ausstrahlung,   mit   historischen   Bildern,   Wandbemalungen   und   dem   alten   Stahlgussofen. Der   Saal   war   schon   vorbereitet   für   eine   Hochzeit,   die   nachmittags   stattfinden   sollte.   Ich glaube, dass unsere Herzsportler von diesem prächtigen Saal sehr angetan waren. Jetzt    kamen    wir    in    die    ehemalige    St. Wolfganskirche,   in   der   jetzt   das   Schiff- fahrtsmuseum    untergebracht    ist.    Das Museum    wurde    am    27.Juli    1991    im Rahmen    der    700    Jahrfeier    der    Stadt Wörth     feierlich     eröffnet.     Auch     hier erzählte   Herr   Bauer   den   Werdegang   der Kirche und des Schifffahrtsmuseums. Wir   waren   ganz   schön   beeindruckt   von der    Vielzahl    der    Originalteile,    Bilder, Werkzeuge und Modelle in den Vitrinen. Es   wurde   dann   über   die   Arten   des   Schiffbaus   gesprochen.   Zuerst   wurden   in   Wörth   nur Holzschiffe   gebaut.   Dann   kam   die   Zeit   der   “Meekuh”   (einem   Kettenschleppschiff).   Auf einer   Länge   von   390   km   von   Mainz   bis   Bamberg   war   eine   Stahlkette   im   Main   verankert. An   dieser   zogen   sich   die   Kettenschleppschiffe   den   Main   hoch   oder   abwärts.   Diese Schiffe   wurden   dann   von   den   Metallschiffen   mit   Schraubenantrieb   und   Dieselmotoren     abgelöst        Nun    hatten    wir    die    Möglichkeit,    uns    die    Ausstellungsstücke    genauer    zu betrachten.   Auf   der   Empore   war   auch   ein   Original-Fahrstand   mit   Radar   und   Steuer- einheiten   zu   sehen.   Es   hat   wirklich   Spaß   gemacht,   ein   Schiff   bei   Gegenverkehr   in   der Fahrrinne zu halten und zu steuern. Ich   bedankte   mich   bei   Herrn   Rudi   Bauer   für   seine   gute,   sachliche   Führung   und   wünschte Ihm im Namen der Herzsportler weiterhin alles Gute und viele Besucher. Im Anschluss   gingen   wir   zum   Mittagessen   in   die   “Goldene   Krone”.   Gegen   13:45   Uhr   machten   wir   uns   auf   den   Rückweg   nach   Erlenbach.   Um 14:00 Uhr verabschiedeten wir uns gegenseitig und wünschten noch ein schönes Wochenende. Als   Fazit   kann   die   Aussage   einiger   Herzsportler,   die   sich   für   die   Organisation   der   schöne   Wanderung   bedankten,   dienen:   „Jetzt   sind   wir schon   so   alt   und   wohnen   in   Erlenbach   oder   in   der   Umgebung   und   haben   doch   so   wenig   über   Alt–Wörth,   den   Hochwasserschutz   und   den Schiffbau gewusst. Gut, das wir heute an dieser Frühjahrswanderung teilgenommen haben. Es hat sich wirklich gelohnt!“ zurück
Herzsportgruppen Turnverein Elsenfeld Abteilungsleiter: Heinz Ruppert Tel.: 09372 / 65 09
Übungsstunden: montags: 18:30 bis 20:00 Uhr dienstags: 19:30 bis 21:00 Uhr
Herzsport Elsenfeld