Herzsportgruppe Turnverein Elsenfeld Ansprechpartner: Ingbert Frankenberger Tel.: 09372/8954
Herzsport Elsenfeld
  Herzsportler auf Flughafen-Rundfahrt Der   14.   Juni   2012   war   der   Tag,   der   den   Herzsportlern   des   TV   den   Flughafen   Frankfurt   erschlossen   hat.   Bei   einer   Fahrt   über   das   Flughafengelände erlangten   sie   Informationen,   die   man   sich   in   mancher   Wertmessung   zuvor   so   nicht   vorstellen   konnte.   Und   hautnah   war   man   dran   am   Geschehen.   Die Herzsportler   fuhren   direkt   an   Flugzeugen   vorbei,   die   in   den   Wartepositionen   vor   den Terminals   geparkt   waren,   sahen   andere   Flieger   beim Ausrollen   auf der   Landebahn,   wieder   andere   in   der   Startphase   vor   einem   Abflug.   Es   war   für   alle   sehr   spektakulär,   wenn   ganz   in   der   Nähe   Turbinen   aufheulten   und ein Flugzeug auf der Startbahn innerhalb von 40 Sekunden auf 320 km/h beschleunigte, sich dann aufbäumte und relativ steil nach oben abhob. mehr Der    eigene    Bus    muss    wohl    bei    der    Fahrt    nach    Frankfurt    zu    schnell gefahren   sein,   denn   die   Herzsportler   wurden   nach   ihrer   zeitlich   frühen Ankunft   am   Flughafen   zunächst   in   eine   „Warteposition“   eingewiesen.   Erst als   der   Rundfahrt-Bus   eintraf,   begann   das   Ritual   der   Sicherheitskontrolle. Und   die   lief   genau   so   ab   wie   bei   Flugpassagieren.   Da   wurden   nicht   nur Jacken    und    Taschen    durchleuchtet    sondern    es    mussten    auch    Schuhe ausgezogen   werden,   die   in   eine   genauere   Betrachtung   gingen.   Direkt   am Ausgang   des   Zeltes   der   Sicherheitskontrolle   hatte   der   Bus   seinen   Einstieg platziert;   viele   Augen   beobachteten   den   jeweils   unmittelbaren   Übergang aus   der   Kontrolle   in   den Bus.    In    ihn    stieg    dann zusätzlich       noch       eine junge   Dame   der   Fraport AG   und   ein   „Bodyguard“. Die   Dame   war   uns   während   der   gesamten   Rundfahrt   eine   sehr   gute   Informantin,   der   Bodyguard   mit seiner   gelben   Weste   war   Signal,   dass   die   Busgesellschaft   „clean“   ist.   Und   da   wurde   schon   streng darauf geachtet, als der Bus durch nochmals zwei Sicherheitskontrollstellen ins Flugfeld einfuhr. Langsam   bewegte   sich   unser   Bus   zuerst   an   den   Flugsteigpositionen   der Terminals   1   und   2   vorbei.   Und inmitten   der   vielen   hier   zur   Aufnahme   von   Passagieren   geparkten   Flieger   sehen   wir   auch   schon   „ihn“:   Ein   Exemplar   des   Super-Airbusses   A   380   der Lufthansa,   das   größte   zivile   Verkehrsflugzeug   überhaupt!.   Und   das   hatte   man   ja   zu   sehen   gehofft! Auf   der   anderen   Seite,   Richtung   Flugfeld,   können   wir erkennen, dass auch die Außenpositionen gut besetzt sind. Auch hier stehen Flugzeuge aus aller Herren Länder. Der   Bus   fuhr   weiter   in   nördliche   Richtung,   wo   die   Herzsportler   neben   dem   Jumbo-Wartungshangar   den   neuen Tower,   70   m   hoch   und   seit   einem   Jahr   in Betrieb,   zu   sehen   bekamen.   Der   Bau   dieses   Towers   wurde   notwendig,   weil   vom   alten   Turm   die   gleichfalls   2011   fertig   gestellte   Landebahn   Nordwest von   den   Fluglotsen   nicht   ausreichend   hätte   eingesehen   werden   können.   Auf   dieser   Landebahn,   2800   m   lang,   rollen   uns   Flugzeuge   entgegen,   die gerade in Frankfurt angekommen sind. Wir sehen dass die Abrollbrücke dieser Landebahn über die Autobahn A 3 zum alten Rollfeld führt. Im   Südwesten   des   Flughafengeländes   steht   die   neue   riesige   Wartungshalle   für Airbusse   der A380-Serie.   Derzeit   haben   in   ihr   zwei   der   Superflugzeuge Platz;   bis   2015   wird   sie   noch   auf   doppelte   Größe   ausgebaut.   Im   Vorbeifahren   fällt   uns   auf,   dass   auch   vor   dieser   Halle   ein Airbus A   380   geparkt   ist   –   er wartet   wohl   darauf,   eingelassen   zu   werden!   Der   Bedarf   scheint   groß,   denn   weltweit   gibt   es   bislang   keine   zweite   Halle   dieser   Größenordnung,   in   der sich   Superflugzeuge   des   Typs A   380   warten lassen.    Fremde    Luftfahrtunternehmen,    die auch   schon   diesen   großen Airbus   einsetzen, sind   deshalb   gezwungen,   in   Frankfurt   den von          der          Lufthansa          aufgebauten Wartungsservice    in   Anspruch    zu    nehmen, worüber    die    Lufthansa    -    so    sagt    es    die Dame   von   Fraport   -   eine   Einnahme   von   7 bis 8 Millionen Dollar in der Woche erzielt. Auch   sonst   hören   die   Herzsportler   Zahlen der   Superlative:   In   den   zehn   Hochtanks,   an denen     der     Bus     vorbeifährt,     sind     186 Millionen    Liter    Flugzeugtreibstoff    gelagert. Der   tägliche   Verbrauch   des   Flughafens   liegt bei   17   Millionen   Liter.   Die   Versorgung   des Tanklagers   erfolgt   über   Pipelines,   so   auch   direkt   aus   Rotterdam.   Die   Befüllung   der   Flugzeuge   geschieht   über ein   unterirdisches,   60   km   langes   Leitungssystem,   das   Kerosin   an   80   Flugzeugpositionen   heranführt.   Dass   sich   eine   A   380   mit   sage   und   schreibe 310.000 Liter befüllen lässt, war für die Herzsportler eine schier unglaubliche Größe. Im   Bereich   „CargoCity   Süd“   fahren   die   Herzsportler   an   großen   Frachthallen   vorbei.   Auch   davor   ist   jede   Menge   Transportgut   gelagert,   das   gerade   in Flugzeuge   verstaut   wird.   „2   Millionen   Tonnen   sind   es,   die ab    Frankfurt    pro    Jahr    auf    Reise    gehen“    sagt    unsere Begleiterin,    „und    damit    steht    unser    Frachtflughafen    in Europa   an   erster   Stelle“   Und   nicht   ohne   Stolz   fügt   sie   an, dass    der    Frankfurter    Flughafen    als    „Lebensmitteltor Europas“    bezeichnet    werde    und    auch    sonst    zu    den bedeutendsten   Luftfahrtdrehkreuzen   weltweit   zähle.   Bei den   Passagierzahlen   habe   Frankfurt   mit   56,4   Millionen Menschen     im     letzten     Jahr     den     dritten     Platz     im europäischen Ranking eingenommen. Unser   Bus   passiert   die   Feuerwache,   bei   welcher   auch „Simbas“,     ganz     speziell     für     Flughäfen     entwickelte Großlöschfahrzeuge,           stationiert           sind.           320 Feuerwehrleute   arbeiten   in   der   Flughafenfeuerwehr   im Schichtbetrieb.   In   einer   eigenen   Brandsimulationsanlage   spielen   sie   potentielle   Notfallsituationen   immer   wieder   durch   und   verschaffen   sich   damit   für einen akuten Notfall Sicherheit in den Abläufen. Auch   dem   östlichen   Areal   der   ehemaligen   Rhein-Main   Air   Base   statten   unsere   Herzsportler   einen   Besuch   ab.   Dort   laufen   erste   Vorbereitungen   für   ein neues   Großprojekt   –   ein   Terminal   3,   mit   dessen   Bau   2013   begonnen   werden   soll.   Seine   angedachte   Kapazität   sind   25   Millionen   Passagiere   pro   Jahr. Geplant sind hier bis zu 75 neue Andockplätze für Flugzeuge, speziell auch Gates für den Airbus A 380. Welch   riesige   Ausdehnung   das   Flughafengelände   hat,   machen   den   Herzsportlern   deren   Achsenlängen   deutlich:   West-Ost-Achse   6   km,   Nord-Süd- Achse    4    km.    In    diesem    Bereich    arbeiten    ca.    75.000    Menschen    –    die    größte    Arbeitsstelle    bundesweit.    Und    da    gibt    es    sehr    differenzierte Arbeitsverhältnisse,    so    beispielsweise    auch    eine    Kolonne,    die    nur    die    Aufgabe    hat,    den    Gummiabrieb    startender    und    landender    Flugzeuge „abzuarbeiten“. Der Gummi wird zu betriebsfreien Nachtzeiten aufgeweicht und eingesammelt. Die Menge: Jährlich bis zu 100 Tonnen! „Frankfurt    ist    ein    Vier-Sterne-Flughafen“    sagt    uns    die    Fraport-Begleiterin    am    Ende    unserer Rundfahrt   über   das   Flughafengelände.   „In   Europa   sind   nur   noch   Amsterdam   und   Zürich   so bewertet.   Und   in   Frankfurt   arbeiten   wir   am   fünften   Stern.   Eine   solch   beste   Qualifizierung   haben bislang nur Flughäfen im asiatischen Bereich, so Hongkong und Singapur“. Aus   dem   inneren   Flughafengelände   herausfahrend   werfen   die   Herzsportler   noch   einen   Blick   auf „The    Squaire“,    dem    neben    der    Autobahn    direkt    über    dem Flughafen-Bahnhof    erbauten    660    m    langen    architektonischen Meister-werk.   Futuristisch   anmutend   wirkt   das   dennoch   durch   und durch   ästhetische   Bauwerk   wie   ein   riesengroßer   Glaszeppelin.   In ihm   dominieren   Einkaufs-passagen,   aber   auch   zwei   große   und weltweit    agierende    Hotelketten    haben    hier    neue    Dependancen eingerichtet.   Und   sie   bieten   in   ihnen   nicht   nur   elegante   Zimmer und   Suiten   für   eine   gut zahlende            Klientel sondern beispielsweise auch einen Ballsaal für bis zu 570 Personen an. Ein   Resümee:   Die   Herzsportler   des   TV   „Elsava“   erlebten   einen   interessanten und    informationsreichen    Nachmittag    auf    dem    Frankfurter    Flughafen.    An Gesprächsstoff   mangelte   es   deshalb   auch   bei   der   anschließenden   Einkehr nicht.    Und    weil    auch    Speis    und   Trank    mundeten,    war    es    ein    guter    und stimmungsvoller    Abschluss    -    in    der    urigen    Atmosphäre    des    „Gemalten Hauses“ in Sachsenhausen!# zurück
Herzsportgruppen Turnverein Elsenfeld Abteilungsleiter: Heinz Ruppert Tel.: 09372 / 65 09
Übungsstunden: montags: 18:30 bis 20:00 Uhr dienstags: 19:30 bis 21:00 Uhr